Besprechungsrichtlinien
Voraussetzungen
Um in MS Teams Besprechungsrichtlinien anzupassen, benötigst du die entsprechenden Admin-Rechte. Ohne diese Rechte ist die Anpassung nicht möglich.
Um in das Teams Admin Center zu gelangen, melde dich auf https://admin.teams.microsoft.com/ an.
Bereich: Besprechungsplanung
Terminvereinbarung für private Besprechungen
Diese Option sollte auf „Ein“ gestellt sein, damit private Besprechungen zwischen Einzelpersonen, z.B. zur Abstimmung mit Kolleg:innen oder für Kundengespräche ermöglicht werden.
Wähle Besprechungen > Besprechungsrichtlinien > wähle die gewünschte Richtlinie für die Zielgruppe aus > schalte Terminvereinbarung für private Besprechungen auf „Ein“ > Speichern.
Hinweis: Wenn die Option aktiviert sind, können Benutzer private Besprechungen planen.
„Jetzt besprechen“ in privaten Besprechungen
Diese Option sollte auf „Ein“ gestellt sein, da Mitarbeiter, bzw. von diesen autorisierte Personen Besprechungen initiieren können sollen.
Wähle Besprechungen > Besprechungsrichtlinien > wähle die gewünschte Richtlinie für die Zielgruppe aus > schalte „Jetzt besprechen“ in privaten Besprechungen auf „Ein“ > Speichern.
Hinweis: Steuert, ob ein Benutzer eine sofortige private Besprechung starten kann.
Planung von Kanal-Besprechung
Diese Option sollte auf „Ein“ gestellt sein, da geplante Kanalbesprechungen der gezielten Kommunikation einzelner Gruppen dienen, z.B. in einem Vertriebsteam, oder in einzelner Fachgruppen.
Wähle Besprechungen > Besprechungsrichtlinien > wähle die gewünschte Richtlinie für die Zielgruppe aus > schalte Planung von Kanal-Besprechung auf „Ein“ > Speichern.
Hinweis: Wenn die Option aktiviert sind, können Benutzer Kanalbesprechungen in Kanälen planen, zu denen die Benutzer gehören. Durch Aktivierung dieser Funktion können komplette Kanäle (nicht nur einzelne Personen) angesprochen werden.
Jetzt in Kanalbesprechungen besprechen
Diese Option sollte auf „Ein“ gestellt sein, da diese Funktion der Einberufung von kurzfristige Team-Besprechungen, die von Mitarbeiter:innen über Kanäle organisiert wurden, dient.
Wähle Besprechungen > Besprechungsrichtlinien > wähle die gewünschte Richtlinie für die Zielgruppe aus > schalte Jetzt in Kanalbesprechungen besprechen auf „Ein“ > Speichern.
Hinweis: Wenn die Option aktiviert sind, können Benutzer sofort Besprechungen in Kanälen starten, zu denen die Benutzer gehören.
Outlook-Add-In
Diese Option sollte auf „Ein“ gestellt sein, da die Integration mit der installierten Outlook-App insbesondere für die Arbeitsorganisation sinnvoll ist, sofern Outlook regelmäßig genutzt wird.
Wähle Besprechungen > Besprechungsrichtlinien > wähle die gewünschte Richtlinie für die Zielgruppe aus > schalte Outlook-Add-In auf „Ein“ > Speichern.
Hinweis: Über diese Einstellung wird gesteuert, ob Microsoft Teams-Besprechungen in Outlook (Windows, Mac, Web und Mobile) geplant werden können. Das entsprechende Symbol wird bei einem Kalendereintrag in Outlook angezeigt, wenn zugelassen.
Besprechungsregistrierung (an neuer Position)
Diese Option sollte auf „Aus“ gestellt sein, damit keine Registrierungen angeboten werden, da in der Regel nur direkte Einladungen ausgesprochen werden. Registrierungen sind evtl. nur dann sinnvoll, wenn zu „offen Veranstaltungen“ ohne genaue Zielgruppenkenntnis eingeladen wird, z.B. „Virtueller Tag der Offen Tür“ – für alle interessierten Personen (auch außerhalb der Organisation).
Wähle Besprechungen > Besprechungsrichtlinien > wähle die gewünschte Richtlinie für die Zielgruppe aus > schalte Besprechungsregistrierung auf „Aus“ > Speichern.
Hinweis: Nur verfügbar, wenn „Terminvereinbarung für private Besprechungen“ aktiviert ist.
Wenn du diese Option aktivierst, können Besprechungsorganisatoren eine Registrierung für die Teilnahme an einer Besprechung verlangen. Durch das Deaktivieren dieser Option kommen folgende Optionen nicht zum Tragen:
Wer kann sich registrieren?, Anwesenheitsbericht, Anwesenheitsbericht herunterladen und Anwesenheitszusammenfassung.
Anwesenheitsbericht
Diese Option sollte auf “Aus” gestellt sein, damit kein Bericht erstellt wird. Sollten Anforderungen (z.B. vom Jobcenter) als Teilnahmenachweis bestehen, kann die Option sinnvoll sein. Sämtliche Teilnehmer:innen sollten zuvor informiert werden.
Wähle Besprechungen > Besprechungsrichtlinien > wähle die gewünschte Richtlinie für die Zielgruppe aus > schalte Anwesenheitsbericht auf “Aus” > Speichern.
Hinweis: Wenn du dies aktivierst, können Besprechungsorganisatoren sehen, wer sich ggf. registriert hat und wer an den eingerichteten Besprechungen und Webinaren teilgenommen hat. Durch das Deaktivieren dieser Option kommen folgende Optionen nicht zum Tragen:
Teilnehmer in den Bericht aufnehmen (Include attendees in the report) und Teilnehmer Informationen (Attendee information).
Bereich: Besprechungsteilnahme und Wartebereich
Anonyme Benutzer können an einer Besprechung teilnehmen
Für diese Option gibt es keine Vorgabe, da individuell entschieden werden muss, ob anonyme Benutzer für ein Meeting benötigt werden. Grundsätzlich kann die Zulassung von anonymen Benutzern mit Gefahren verbunden sein.
Wähle Besprechungen > Besprechungsrichtlinien > wähle die gewünschte Richtlinie für die Zielgruppe aus > entscheide, ob du diese Option aktivieren willst > Speichern.
Hinweis: Wenn diese Option aktiviert ist, kann jeder an Teams-Besprechungen teilnehmen, auch Teams-Benutzer in anderen Organisationen, die nicht in der Liste der zulässigen Domänen aufgeführt sind. Wenn die anonyme Teilnahme in den organisationsweiten Meeting-Einstellungen deaktiviert ist, können anonyme Benutzer keinen Meetings beitreten, unabhängig davon, was du hier eingestellt hast.
Anonyme Nutzer und Anrufer, die sich einwählen, können ein Meeting starten
Diese Option sollte auf „Aus“ gestellt sein, damit die genannten Teilnehmer:innen ein Meeting nicht ohne Anwesenheit eines Organisators starten können. Dies bedeutet, dass mind. ein Organisator anwesend sein muss.
Wähle Besprechungen > Besprechungsrichtlinien > wähle die gewünschte Richtlinie für die Zielgruppe aus > schalte Anonyme Nutzer und Anrufer, die sich einwählen, können ein Meeting starten auf „Aus“ > Speichern.
Hinweis: Wenn diese Option aktiviert ist, können anonyme Benutzer und Einwahlanrufer eine Besprechung starten, ohne dass jemand anwesend ist. Wenn diese Option deaktiviert ist, muss im Wartebereich gewartet werden, bis die Besprechung von einer Person in deiner Organisation, einem Gastbenutzer oder einem externen Benutzer aus einer vertrauenswürdigen Organisation gestartet wird. Diese Einstellung funktioniert nur, wenn die anonyme Teilnahme hier und in organisationsweiten Besprechungseinstellungen aktiviert ist und „Wer den Wartebereich umgehen kann“ auf „Jeder“ festgelegt ist.
Wer kann den Wartebereich umgehen
Diese Option sollte auf „Nur Organisatoren und Mitorganisatoren“ gestellt sein. Nur Mitarbeiter:innen, bzw. von ihnen autorisierte Personen können Personen zu Besprechungen zulassen. Ohne Organisatoren kann ein Meeting nicht gestartet werden.
Wähle Besprechungen > Besprechungsrichtlinien > wähle die gewünschte Richtlinie für die Zielgruppe aus > schalte auf „Nur Organisatoren und Mitorganisatoren“ > Speichern.
Hinweis: Steuert, wer einer Besprechung direkt beitreten kann und wer in der Lobby warten muss, bis er zugelassen wird. Hier wird der Standardwert festgelegt, wer die Lobby umgehen kann. Organisatoren und Mitorganisatoren können dies bei der Einrichtung von Teams-Besprechungen ändern.
Personen, die sich einwählen (Telefon), können die Lobby umgehen
Diese Option sollte auf „Aus“ gestellt sein. Diese Funktion sollte deaktiviert bleiben. Nur Mitarbeiter:innen, bzw. von ihnen autorisierte Personen können Personen zu Besprechungen zulassen. Ohne Organisatoren kann ein Meeting nicht gestartet werden.
Wähle Besprechungen > Besprechungsrichtlinien > wähle die gewünschte Richtlinie für die Zielgruppe aus > schalte Personen, die sich einwählen, können die Lobby umgehen auf „Aus“ > Speichern.
Hinweis: Steuert, ob Personen, die sich per Telefon einwählen, direkt an der Besprechung teilnehmen oder im Wartebereich warten, unabhängig von der Einstellung „Wer kann den Wartebereich umgehen“. Wenn diese Option deaktiviert ist, müssen Einwahlanrufer im Wartebereich warten, bis sie zugelassen werden. Organisatoren und Mitorganisatoren können dies ändern, wenn sie Teams-Besprechungen einrichten.
Bereich: Engagement treffen
Besprechungschat
Diese Option sollte auf „Ein“ gestellt sein. Für Mitarbeiter:innen, zur Unterstützung der Kommunikation notwendig, um ggf. Aufgaben, Umfragen oder andere Informationen zu posten oder auf Fragen von Kollegen einzugehen.
Wähle Besprechungen > Besprechungsrichtlinien > wähle die gewünschte Richtlinie für die Zielgruppe aus > schalte Besprechungschat auf „Ein“ > Speichern.
Hinweis: Wenn der Chat für alle aktiviert ist, können Besprechungsteilnehmer Chatnachrichten lesen und schreiben. Wenn der Chat für alle außer anonymen Benutzern aktiviert ist, können anonyme Besprechungsteilnehmer keine Chatnachrichten lesen oder schreiben.
Externe Besprechung
Diese Option sollte auf „Aus“ gestellt sein, um zu unterbinden, dass Chats mit nicht vertrauenswürdigen Organisationen geführt werden können. Das bedeutet, nur Personen aus der Organisation und Gäste können kommunizieren.
Wähle Besprechungen > Besprechungsrichtlinien > wähle die gewünschte Richtlinie für die Zielgruppe aus > schalte Externe Besprechung auf „Aus“ > Speichern.
Hinweis: Wenn diese Option aktiviert ist, können Personen Nachrichten in externen Besprechungschats von nicht vertrauenswürdigen Organisationen lesen oder schreiben.
F&A
Diese Option sollte auf „Ein“ gestellt sein. Es kann notwendig sein, um ggf. Anfragen zu kanalisieren (insbesondere in großen Gruppen). Die Nutzung ist freiwillig.
Wähle Besprechungen > Besprechungsrichtlinien > wähle die gewünschte Richtlinie für die Zielgruppe aus > schalte F&A auf „Ein“ > Speichern.
Hinweis: Wenn du diese Funktion aktivierst, können Organisierende eine Frage- und Antwortfunktion für ihre Besprechungen aktivieren.
Reaktionen
Diese Option sollte auf „Ein“ gestellt sein. Besprechungsteilnehmer:innen können mit dieser Option z.B. Zustimmung signalisieren. Die Nutzung ist freiwillig.
Wähle Besprechungen > Besprechungsrichtlinien > wähle die gewünschte Richtlinie für die Zielgruppe aus > schalte Reaktionen auf „Ein“ > Speichern.
Hinweis: Diese Einstellung steuert, ob Benutzer Livereaktionen wie „Gefällt mir“, „Herz“, „Applaus“, „Lachen“ und „Überraschung“ in Teams-Besprechungen verwenden können.
Bereich: Inhaltsfreigabe
Wer kann präsentieren?
Diese Option sollte auf „Personen in meiner Organisation und Gäste“ gestellt sein. Anonyme Teilnehmer:innen sind somit ausgeschlossen. Eine anonyme Person kann jedoch während des Meetings vom Organisator das Recht erhalten.
Wähle Besprechungen > Besprechungsrichtlinien > wähle die gewünschte Richtlinie für die Zielgruppe aus > schalte Wer kann präsentieren? auf „Personen in meiner Organisation und Gäste“ > Speichern.
Hinweis: Steuert, wer Referent in Teams-Besprechungen sein kann. Organisatoren und Mitorganisatoren können dies ändern, wenn sie Teams-Besprechungen einrichten. So können z.B. Personen während des Meetings zu „Referent“ angehoben werden, damit sie präsentieren können.
Bildschirmfreigabe
Diese Option sollte auf „Einzelne Anwendung“ gestellt sein. Grundlegende Funktion zur Demonstration von Inhalten in Besprechungen sind somit möglich. Neben dem Teilen von Apps- und Dokumenten ist auch die Übertragung von Fenstern erforderlich, da hier Inhalte, z.B. in einem Browser gezeigt werden müssen.
Wähle Besprechungen > Besprechungsrichtlinien > wähle die gewünschte Richtlinie für die Zielgruppe aus > schalte Bildschirmfreigabe auf „Einzelne Anwendung“ > Speichern.
Hinweis: Steuert, ob die Desktop- und Fensterfreigabe in der Besprechung des Benutzers zulässig ist. Nachteil gegenüber „Gesamter Bildschirm“, wenn z.B. ein Browserfenster geteilt ist und auf einen Link geklickt wird, der ein neues Fenster öffnet, wird dieses neue Fenster nicht mehr geteilt – die Freigabe muss für das neue Fenster erfolgen.
Teilnehmer können Kontrolle erteilen oder anfordern
Diese Option sollte auf „Ein“ gestellt sein. Es ist evtl. erforderlich, dass Mitarbeiter:innen die Steuerung erteilen oder entziehen können, damit in einem Meeting gezielt präsentiert werden kann. Die Nutzung bedarf der Zustimmung und ist freiwillig.
Wähle Besprechungen > Besprechungsrichtlinien > wähle die gewünschte Richtlinie für die Zielgruppe aus > schalte Teilnehmer können Kontrolle erteilen oder anfordern auf „Ein“ > Speichern.
Hinweis: Damit wird gesteuert, ob der Benutzer die Kontrolle über den gemeinsamen Desktop oder das Fenster an andere Besprechungsteilnehmer abgeben kann („Teamviewer-Funktion“). Diese Einstellung wird nicht unterstützt, wenn einer der Benutzer in Teams in einem Browser ist. Es ist eine Grafikbeschleunigung erforderlich.
Externe Teilnehmer können Kontrolle erteilen oder anfordern
Diese Option sollte auf „Ein“ gestellt sein. Es ist evtl. erforderlich, die Steuerung erteilen oder entziehen können, damit in einem Meeting gezielt präsentiert werden kann. Die Nutzung bedarf der Zustimmung und ist freiwillig.
Wähle Besprechungen > Besprechungsrichtlinien > wähle die gewünschte Richtlinie für die Zielgruppe aus > schalte Externe Teilnehmer können Kontrolle erteilen oder anfordern auf „Ein“ > Speichern.
Hinweis: Damit wird gesteuert, ob externe Teilnehmer, anonyme Benutzer und Gäste während einer Teams-Besprechung die Kontrolle über die Personen auf dem gemeinsamen Bildschirm Ihrer Organisation erhalten oder anfordern können. Diese Einstellung wird nicht unterstützt, wenn einer der Benutzer in Teams in einem Browser ist. Es ist eine Grafikbeschleunigung erforderlich.
PowerPoint Live
Diese Option sollte auf „Ein“ gestellt sein. Erforderlich, wenn nur PowerPoint geteilt werden soll und die entsprechenden Steuerelemente und Anzeigemodi gefragt sind. PowerPoint Live ist eine für MS Teams optimierte Version von PowerPoint.
Wähle Besprechungen > Besprechungsrichtlinien > wähle die gewünschte Richtlinie für die Zielgruppe aus > schalte PowerPoint Live auf „Ein“ > Speichern.
Hinweis: Steuert, ob ein Benutzer PowerPoint-Folien in einer Besprechung freigeben kann. Externe Teilnehmer, einschließlich anonymer Benutzer, Gastbenutzer und Externer Zugriff, erben die Richtlinie des Besprechungsorganisators.
Whiteboard
Diese Option sollte auf „Ein“ gestellt sein, da sie erforderlich für Echtzeitkollaboration in Besprechung ist.
Wähle Besprechungen > Besprechungsrichtlinien > wähle die gewünschte Richtlinie für die Zielgruppe aus > schalte Whiteboard auf „Ein“ > Speichern.
Hinweis: Steuert, ob ein Benutzer das Whiteboard in einer Besprechung freigeben kann. Externe Teilnehmer, einschließlich anonymer Benutzer, Gastbenutzer und Externer Zugriff, erben die Richtlinie des Besprechungsorganisators.
Anmerkungen zur Zusammenarbeit
Diese Option sollte auf „Ein“ gestellt sein, da sie für eine Echtzeitkollaboration mit Whiteboard in Besprechung erforderlich ist. Wenn ausgeschaltet, ist keine gemeinsame Arbeit mit Whiteboard möglich.
Wähle Besprechungen > Besprechungsrichtlinien > wähle die gewünschte Richtlinie für die Zielgruppe aus > schalte auf „Ein“ > Speichern.
Hinweis: Mit den kollaborativen Anmerkungen zur Zusammenarbeit von MS Whiteboard können alle Teilnehmer einer Besprechung gleichzeitig Notizen auf einem freigegebenen Bildschirm in einer Teams-Besprechung hinzufügen. Du musst deinen Vollbildmodus in Teams freigeben und dann Anmerkung starten auswählen. Jeder kann Notizen, Formen, Text und Reaktionen zu dem hinzufügen, was du teilst.
Live Share
Diese Option sollte auf „Aus“ gestellt sein, da Präsentationsinhalte ungewollt (z.B. über Youtube) geteilt werden könnten.
Wähle Besprechungen > Besprechungsrichtlinien > wähle die gewünschte Richtlinie für die Zielgruppe aus > schalte Live Share auf „Aus“ > Speichern.
Hinweis: Steuert, ob Besprechungen live geteilt werden dürfen.
Freigegebene Notizen
Diese Option sollte auf „Ein“ gestellt sein, da sie zum Protokollieren während Meetings (durch mehrere Benutzer) erforderlich ist.
Wähle Besprechungen > Besprechungsrichtlinien > wähle die gewünschte Richtlinie für die Zielgruppe aus > schalte Freigegebene Notizen auf „Ein“ > Speichern.
Hinweis: Diese Einstellung steuert, ob Benutzer über die Besprechungsdetails freigegebene Besprechungsnotizen erstellen können.
Bereich: Aufzeichnung & Transkription
Besprechungsaufzeichnungen
Diese Option sollte auf „Aus“ gestellt sein. Die Nutzung kann jedoch manchmal sinnvoll sein. Falls eine Aufzeichnung gewünscht ist, sollten sämtliche Teilnehmer:innen unbedingt darüber informiert werden und der Aufzeichnung zugestimmt haben.
Wähle Besprechungen > Besprechungsrichtlinien > wähle die gewünschte Richtlinie für die Zielgruppe aus > schalte Besprechungsaufzeichnung auf „Aus“ > Speichern.
Hinweis: Wenn aktiviert, können Benutzer ihre Teams-Besprechungen und Gruppenanrufe aufzeichnen, um Audio-, Video- und Bildschirmfreigabeaktivitäten zu erfassen. Der Besprechungsorganisator und der Initiator der Aufzeichnung müssen über Aufzeichnungsberechtigungen verfügen, um die Besprechung aufzuzeichnen.
Teilnehmervereinbarung für Aufzeichnung erforderlich
Diese Option sollte auf „Ein“ gestellt sein, falls Besprechungsaufzeichnung aktiviert ist.
Wähle Besprechungen > Besprechungsrichtlinien > wähle die gewünschte Richtlinie für die Zielgruppe aus > schalte Teilnehmervereinbarung für Aufzeichnung erforderlich auf „Ein“ > Speichern.
Hinweis: Nutzer erhalten einen Hinweis, dass aufgezeichnet wird. Das Mikrofon und die Kamera wird automatisch deaktiviert. Die Nutzer stimmen durch Einschalten (von Mikro oder Kamera) oder durch eine Bildschirmfreigabe zu, dass aufgezeichnet wird. Andernfalls können Sie dem Meeting folgen, jedoch Mikrofon, Kamera und die Bildschirmfreigabe nicht nutzen. Es wird somit nichts von der Person aufgezeichnet, das Meeting kann aber trotzdem stattfinden.
Aufzeichnungen laufen automatisch ab
Diese Option sollte auf „Ein“ gestellt sein. Dadurch wird die Aufbewahrungsdauer von Aufzeichnungen (und somit der Speicherplatz) begrenzt. Eine angemessenen Frist sollte für die Organisation festgelegt werden.
Wähle Besprechungen > Besprechungsrichtlinien > wähle die gewünschte Richtlinie für die Zielgruppe aus > schalte auf „Ein“ > Speichern.
Hinweis: Lege die Standardablaufzeit für neue Cloud-Besprechungsaufzeichnungen zwischen 1 und 99 999 Tagen fest. Wenn Besprechungsaufzeichnungen deaktiviert ist, kann keine Einstellung in Standardablaufzeit vorgenommen werden.
Speichern von Aufzeichnungen außerhalb Ihres Landes oder Ihrer Region
Diese Option sollte auf „Aus“ gestellt sein. Die Aufzeichnungen könnten dadurch in einem Gebiet liegt, dass außerhalb des Geltungsbereichs der DSGVO liegt.
Wähle Besprechungen > Besprechungsrichtlinien > wähle die gewünschte Richtlinie für die Zielgruppe aus > schalte Speichern von Aufzeichnungen außerhalb Ihres Landes oder Ihrer Region auf „Aus“ > Speichern.
Hinweis: Falls du Besprechungsaufzeichnungen außerhalb deines Landes oder deiner Region speichern möchtest, schalte sowohl diese Option als auch die Besprechungsaufzeichnung ein. Diese Einstellung gilt nicht für Aufzeichnungen, die in OneDrive oder SharePoint gespeichert sind. Ich empfehle diese Option zu deaktivieren, da andernfalls Vorgaben der DSGVO evtl. nicht eingehalten werden können.
Transkription
Diese Option sollte auf „Aus“ gestellt sein. Es handelt sich um eine Barrierefreiheitsfunktion, die z.T. auch nützlich in rein visuellen Arbeitssituationen sein kann. Eventuell ist das Aktivieren sinnvoll.
Wähle Besprechungen > Besprechungsrichtlinien > wähle die gewünschte Richtlinie für die Zielgruppe aus > schalte Speichern von Transkription auf „Aus“ > Speichern.
Hinweis: Steuert, ob Beschriftungen und Transkriptionsfeatures während der Wiedergabe von Besprechungsaufzeichnungen verfügbar sind. Die Person, die die Aufzeichnung gestartet hat, muss diese Einstellung aktiviert haben, damit diese Features mit der Aufzeichnung funktionieren können.
Live-Untertitel
Diese Option sollte auf „Aus“ gestellt sein. Datensparsamkeit steht hier im Vordergrund. Es handelt sich aber auch um eine Barrierefreiheitsfunktion, die z.T. auch nützlich in rein visuellen Arbeitssituationen sein kann. Eventuell ist das Aktivieren sinnvoll.
Wähle Besprechungen > Besprechungsrichtlinien > wähle die gewünschte Richtlinie für die Zielgruppe aus > schalte Speichern von Live-Untertitel auf „Aus“ > Speichern.
Hinweis: Durch das Aktivieren von Liveuntertiteln kannst du die Wörter lesen, die während Anrufen und Besprechungen in Microsoft Teams gesprochen werden. Wenn benötigt, könnte die Option auf Aus, aber Organisatoren und Mitorganisatoren können sie aktivieren eingestellt werden.
Bereich: Audio und Video
Modus für IP-Audio
Diese Option sollte auf „Ausgehendes und eingehendes Audiosignal aktiviert“ gestellt sein. Das ist notwendig für die Durchführung einer Videokonferenz, bzw. für die verbale Übertragung der Stimme.
Wähle Besprechungen > Besprechungsrichtlinien > wähle die gewünschte Richtlinie für die Zielgruppe aus > schalte Modus für IP-Audio auf „Ausgehendes und eingehendes Audiosignal aktiviert“ > Speichern.
Modus für IP-Video
Diese Option sollte auf „Ausgehendes und eingehendes Videosignal aktiviert“ gestellt sein. Das ist notwendig für die Durchführung einer Videokonferenz.
Wähle Besprechungen > Besprechungsrichtlinien > wähle die gewünschte Richtlinie für die Zielgruppe aus > schalte Modus für IP-Audio auf „Ausgehendes und eingehendes Videosignal aktiviert“ > Speichern.
Videokonferenzen
Diese Option sollte auf „Ein“ gestellt sein. Das ist notwendig für die Durchführung einer Videokonferenz.
Wähle Besprechungen > Besprechungsrichtlinien > wähle die gewünschte Richtlinie für die Zielgruppe aus > schalte Videokonferenzen auf „Ein“ > Speichern.
Hinweis: Die Option steuert, ob Videokonferenzen zugelassen werden.
Übertragungsproduktion mit NDI- und SDI-Hardware
Diese Option sollte auf „Aus“ gestellt sein, sofern nicht bestimmte Hardware, die zum Einsatz von Videokonferenzen genutzt werden muss.
Wähle Besprechungen > Besprechungsrichtlinien > wähle die gewünschte Richtlinie für die Zielgruppe aus > schalte Übertragungsproduktion mit NDI- und SDI-Hardware auf „Aus“ > Speichern.
Hinweis: Die NDI-Technologie wird zum Erfassen und Bereitstellen von Audio und Video in bester Übertragungsqualität über dein Netzwerk verwendet. Hier solltest du keine Änderungen ohne spezifisches Fachwissen vornehmen.
Netzwerkkonfigurationssuche
Diese Option sollte auf “Aus” gestellt sein, damit Roamingrichtlinien nicht angewendet werden.
Wähle Besprechungen > Besprechungsrichtlinien > wähle die gewünschte Richtlinie für die Zielgruppe aus > schalte Netzwerkkonfigurationssuche auf “Aus” > Speichern.
Teilnehmer können Videoeffekte verwenden
Diese Option sollte auf „Nur Weichzeichner für Hintergrund und Standardhintergründe“ gestellt sein. Teilnehmer:innen sollten keine weiteren Anpassungen vornehmen können. Dadurch kann vermieden werden, dass ungewünschte Hintergrundbilder dargestellt werden.
Wähle Besprechungen > Besprechungsrichtlinien > wähle die gewünschte Richtlinie für die Zielgruppe aus > schalte Teilnehmer können Videoeffekte verwenden auf „Nur Weichzeichner für Hintergrund und Standardhintergründe“ > Speichern.
Hinweis: Steuert, ob Teilnehmer ihren Kamerafeed mit Videohintergrundbildern und Filtern anpassen können.
Livestreaming
Diese Option sollte auf „Aus“ gestellt sein, damit Teilnehmer:innen ein Liveereignis nicht über eine zusätzliche Hardware streamen können.
Wähle Besprechungen > Besprechungsrichtlinien > wähle die gewünschte Richtlinie für die Zielgruppe aus > schalte Livestreaming auf „Aus“ > Speichern.
Hinweis: Wenn dies aktiviert ist, können Teilnehmer:innen Teams-Besprechungen streamen.
